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Praxistest: Shure MoveMic 88+ – drahtloses Stereo-Mikrofon - Empfänger und Kamerapraxis

Seite 2 von 3: Empfänger und Kamerapraxis

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EMPFÄNGERAm Empfänger hat sich zumindest äußerlich nichts getan, es bleibt beim relativ großen Gehäuse mit Abmessungen von 6,7 x 6,5 x 1,9 Zentimetern. Durch ein Scharnier ist der Empfänger aber umklappbar, womit beispielsweise beim Gimbaleinsatz normalerweise keine Gleichgewichtsprobleme auftreten. Am Empfänger sind die gewohnten Effekte zuschaltbar, namentlich Geräuschunterdrückung, Hochpassfilter, Kompressor und fünfbandiger Equalizer. Dazu ist nun ein neuer Menüpunkt gekommen, in welchem man das Stereo-Panorama in 15 Grad-Schritten zwischen 70 und 135 Grad einstellen kann oder gleich Mono in Nieren- oder Achtcharakteristik aufnimmt. Auch die RAW-Aufnahme kann man hier einstellen. Als Ausgänge stehen ein USB-C-Anschluss sowie zwei TRS-Buchsen für Kopfhörer und Ausgangssignal zur Verfügung, deren Pegel unabhängig voneinander einstellbar sind.

Shure Movemic 88plus Empfaenger

Der Empfänger ist der gleiche wie aus dem MoveMic Two Receiver Kit und offeriert die gleichen Funktionen sowie eine Einstellung der Richtcharakteristik.

PRAXIS AN DER KAMERAWir nutzten das Shure MoveMic 88+ genau in der Situation, die der Hersteller bewirbt und nahmen mit dem Mikrofon Wildtiergeräusche und Atmosphärenton auf. Voraussetzung dafür ist eine hohe Reichweite, welche angesichts den von Shure angegebenen 30 Metern nicht wirklich vielversprechend klang. Im Test erreichten wir jedoch trotz Körperblockade eine Reichweite von 100 Metern, was sehr beachtlich ist. Der Klang des Mikrofones ist dabei klar und detailliert über alle Frequenzen, mit guter Dynamik. Allerdings ist es dadurch auch sehr windanfällig, der optionale Fell-Windschutz AMV88-FUR (39 Euro) ist schon bei geringem Wind eigentlich Pflicht. Ebenso sollte man genau Pegeln, damit das Grundrauschen des MoveMic 88+ nicht zu präsent wird.

Shure Movemic 88plus Anwendung

Durch die drahtlose Signalübertragung kann man das Mikrofon frei positionieren und so eigentlich geräuschlose Springbrunnen (links) mit einem adäquaten Wasssertropf-Geräusch (rechts) ausstatten.

 

App-Funktionen und Fazit
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